Geringes Alter, geringe Symptomatik und kleine Diffusionsläsion – nicht jedoch die Zeit bis Therapiebeginn – sind Prädiktoren für ein gutes Outcome nach intravenöser Lyse im 6-Stunden-Zeitfenster nach MRT-Kriterien
G. Thomalla,J. Sobesky,M. Körhmann,O. Zaro Weber,J. Fiehler,T. Kucinski,M. Rosenkranz,W. Hacke,H. Zeumer,P. D. Schellinger,J. Röther;G. Thomalla;J. Sobesky;M. Körhmann;O. Zaro Weber;J. Fiehler;T. Kucinski;M. Rosenkranz;W. Hacke;H. Zeumer;P. D. Schellinger;J. Röther;
Aktuelle Neurologie2006Vol. 33pp. V99-
189
röther2006aktuellegeringes
Abstract
Fragestellung: Welche klinischen oder MRT-Parameter sind Prädiktoren für ein gutes klinisches Outcome nach iv-Thrombolyse mit tPA im 6-Stunden-Zeitfenster bei MRT-selektierten Patienten. Methoden: In einer multizentrischen prospektiven Studie wurden Patienten innerhalb von 6h nach Symptombeginn mittels perfusionsgewichteter (PWI) und diffusionsgewichteter (DWI) MRT untersucht und (innerhalb von 3h nach den Kriterien von ECASS II, nach 3–6h nach MRT-Kriterien) mit iv-Thrombolyse behandelt. Das neurologische Outcome (eingeschätzt mittels der Modified Rankin Scale (MRS) nach 90 Tagen) wurde als gut (MRS 0–1) oder schlecht (MRS 2–5) klassifiziert. Patienten mit gutem Outcome und Patienten mit schlechtem Outcome wurden hinsichtlich folgender Variablen verglichen: Alter, Geschlecht, Seite der Ischämie, Neurologische Symptomatik bei Aufnahme (NIHSS), Zeit bis Lysebeginn, Läsionsvolumina im PWI und DWI. Alle Variablen, für welche sich im Gruppenvergleich ein Unterschied zeigte (p