Abstract
Planung bedeutet über Entscheidungen entscheiden.
Strategisch kann Planung dann genannt werden,
wenn viele Entscheidungen über einen längeren
Zeitraum einem Muster folgen und dabei komplexe
Ziele realisierbar werden. Strategiefähigkeit ist eine
Eigenschaft, die nur kohärenten Akteuren zugeschrieben
werden kann. Unter Bedingungen großer
externer Unsicherheit und geringer Umweltkontrolle
allerdings kann Strategiefähigkeit nur aufrechterhalten
werden, wenn es gelingt, nach mehr als nur einer
Rationalität vorgehen zu können. Anhand zweier
Fallbeispiele werden verschiedene Rollen unterschieden,
aus denen heraus geplant werden kann – Ingenieur,
Manager, Kooperationspartner und Moderator –,
und jeweils die zugrunde liegenden Rationalitätskonzepte,
die Organisation von Entscheidungssequenzen
sowie instrumentelle Begrenzungen und Potentiale
herausgearbeitet. Abschließend werden die Grenzen
einer Planung diskutiert, die Strategiefähigkeit
durch eine Aus
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ID:
137213
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